Warum Nähen ziemlich großartig ist
Abgesehen davon, dass du hinterher sagen kannst: Hab ich selbst gemacht.
Beim Nähen ist der Kopf plötzlich dort, wo die Hände sind. Kein Scrollen, kein Nebenbei, kein Ich müsste eigentlich noch. Nur Stoff, Faden und die nächste Naht. Das ist erstaunlich erholsam – sogar dann, wenn zwischendurch der Nahttrenner zum Einsatz kommt.
Und dann ist da dieser Moment, in dem aus einem Stück Stoff tatsächlich etwas wird. Etwas, das zu dir, deinem Zuhause oder deinem Lieblingsmenschen passt – nicht ungefähr, sondern wirklich. Das ist ein kleines bisschen Freiheit. Mit Garnrolle.
