Aquarell – Wenn Farbe zu tanzen anfängt.
Ein bisschen Wasser, ein bisschen Farbe, ein bisschen Zufall – und plötzlich sieht dein Blatt aus wie ein früher Sommermorgen.
Nicht sicher, ob Aquarell zu dir passt? Kreativfinder starten – 17 Fragen, deine Spur.
Aquarell ist das Hobby, bei dem man am meisten loslassen darf. Du gibst Farbe aufs Papier, und dann macht das Wasser eine Weile weiter, ohne dich zu fragen. Manchmal ist das schön. Manchmal ist es Katastrophe. Meistens ist es beides gleichzeitig.
Man lernt: nicht zu viel wollen. Weniger Striche, mehr Ruhe. Das erste Blau. Ein bisschen trocknen lassen. Dann ein anderes Blau daneben. Nicht drüber. Die weißen Stellen einfach weiß lassen. Das Papier soll auch etwas sagen dürfen.
Aquarell braucht wenig: einen Block, zwei, drei Pinsel, einen Kasten mit ehrlichen Farben und ein Wasserglas. Man kann es auf dem Küchentisch, auf einer Bank am Fluss, auf dem Balkon. Und man merkt sehr schnell, dass es ein Hobby ist, das einen freundlicher macht. Weil es einen zwingt, mit dem Zufall Frieden zu schließen.
Und irgendwann hängt so ein Bild am Kühlschrank. Kein Meisterwerk. Aber deins.
Das passt zu dir, wenn …
- •du gerne mit Farben und Zufall spielst.
- •du weiche Übergänge liebst.
- •du kein Talent-Zertifikat brauchst, um dich hinzusetzen.
- •du dich freust, wenn ein Blatt einfach mal „ganz gut” geworden ist.
- •du gerne draußen malst, wenn das Licht stimmt.
Kleine Tante-Ema-Momente
- ·Du hast einen Aquarellkasten, den du an guten Tagen so lange öffnest, wie du ihn benutzt.
- ·Du hast schon einmal Wasser umgekippt und daraus einen Himmel gemacht.
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