Geschichten erfinden – Wenn drei Wörter reichen, um eine Welt zu bauen.
Ein Fuchs. Ein roter Faden. Ein Tante-Ema-Käffchen. Und schon läuft eine ganze Geschichte los, die es vorher nirgends gab.
Nicht sicher, ob Geschichten erfinden zu dir passt? Kreativfinder starten – 17 Fragen, deine Spur.
Geschichten erfinden ist das eleganteste Hobby der Welt. Man braucht nichts. Kein Material. Keinen Ort. Kein Werkzeug. Man braucht nur den Mut, den ersten Satz zu sagen. Und den zweiten. Und dann geht es meistens von alleine.
Man kann Geschichten erfinden mit Kindern, für Kinder, für sich selbst, auf langen Zugfahrten, an einem grauen Sonntagnachmittag, in der Warteschlange, in der Badewanne. Manche Geschichten dauern zwei Minuten. Manche werden ganze Serien, die eine Familie über Jahre begleiten.
Besonders schön ist es, Geschichten gemeinsam zu erfinden. Ein Kind sagt eine Figur, du das Setting. Ein Kind sagt ein Problem, du eine Wendung. Am Ende ist da ein kleines Etwas, das euch gehört. Nur euch.
Geschichten erfinden trainiert Fantasie und Empathie zugleich. Weil man Figuren erfindet, muss man sich in sie hineinversetzen. Und irgendwann sagt jemand, den man liebt, an einem regnerischen Nachmittag: „Erzähl doch nochmal die Geschichte mit dem Fuchs, der immer verspätet war.” Und du weißt: die gibt es. Weil du sie einmal erfunden hast.
Das passt zu dir, wenn …
- •du gerne mit deiner Fantasie arbeitest.
- •du gerne Menschen unterhältst.
- •du auch mal spontan losreden kannst.
- •du dich freust, wenn eine erfundene Figur beim nächsten Mal wieder auftaucht.
- •du das Wort „Und dann...” magst.
Kleine Tante-Ema-Momente
- ·Du hast schon einmal eine Bettgeschichte so gut erfunden, dass du sie am nächsten Abend wörtlich wiedergeben musstest.
- ·Du hast eine kleine Sammlung erfundener Figuren, die inzwischen fast Familienmitglieder sind.
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