Naturbasteln – Wenn Wald und Wiese in dein Wohnzimmer ziehen.
Zapfen, Kastanien, Blätter, Stöcke – Naturbasteln ist die schönste Fortsetzung eines Spaziergangs.
Nicht sicher, ob Naturbasteln zu dir passt? Kreativfinder starten – 17 Fragen, deine Spur.
Naturbasteln beginnt draußen. Beim Sammeln. Und ist deshalb schon halb Bewegung, halb Meditation, bevor überhaupt etwas gebastelt ist. Kinder haben die Hosentaschen voll. Erwachsene bringen den Korb mit. Zu Hause wird ausgebreitet.
Aus Kastanien werden Männchen mit Zahnstochern. Aus Zapfen kleine Waldtiere. Aus Blättern gepresste Bilder. Aus Stöcken kleine Rahmen, gebundene Sterne, Zwergenhäuser. Aus Rindenstücken werden Schiffe, aus Moos winzige Landschaften.
Naturbasteln ist wunderbar, weil das Material umsonst ist. Und weil man beim Sammeln bereits ins Gespräch kommt: „Woher kommt der Baum?”, „Warum wird das Blatt gelb?”, „Wie sieht ein Zapfen von innen aus?”. Man lernt fast nebenbei viel.
Am Ende steht auf dem Fensterbrett eine kleine Herbstlandschaft. Alle Kinder, die dabei waren, wissen, wer welchen Teil gemacht hat. Und man versteht sofort: das Schönste an Naturbasteln ist nicht das Ergebnis. Es ist der Nachmittag, der davor lag.
Das passt zu dir, wenn …
- •du gerne draußen bist.
- •du dich am Sammeln freust.
- •du auch mal Zapfen und Blätter im Regal aufhebst.
- •du gerne mit einfachen Materialien arbeitest.
- •du dich freust, wenn Kinder erklären, was ihr Werk vorstellt.
Kleine Tante-Ema-Momente
- ·Du hast Kastanien in einer Schüssel, die dich den ganzen Herbst hindurch anlächeln.
- ·Du hast schon einmal aus zwei Zapfen und einem Stock einen Elch gemacht, der jetzt seit drei Jahren im Regal steht. Er hat einen Namen.
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