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Stricken – Zwei Nadeln, ein Faden, unendlich viele Möglichkeiten.

Von der ersten schiefen Socke bis zum großen Pullover: Stricken ist das Hobby, das mit dir mitwächst.

Nicht sicher, ob Stricken zu dir passt? Kreativfinder starten – 17 Fragen, deine Spur.

Stricken sieht ruhig aus. Von außen. Innen ist es ein bisschen wie leise Buchhaltung: rechts, links, rechts, links, umschlag, zwei zusammen, wenden. Und trotzdem entspannt es. Vielleicht gerade deswegen.

Man fängt mit einem Schal an. Weil man denkt: das kann jeder. (Kann nicht jeder.) Dann kommt das erste Mützchen. Der erste Socken, dessen Ferse man dreimal aufribbelt, bis sie sitzt. Der erste Pullover, bei dem man ein halbes Jahr braucht, um vom „irgendwas mit Ärmeln” zum wirklich fertigen Kleidungsstück zu kommen.

Und dann trägst du ihn. Bei kaltem Wetter, mit einem heißen Getränk in der Hand, und weißt: den habe ich Reihe für Reihe gemacht. Der ist aus meinen Winterabenden entstanden. Das ist ein besonderes Gefühl.

Strickerinnen und Stricker sind selten geduldige Menschen von Natur aus. Sie werden es beim Stricken. Weil das Stricken es einem beibringt. Sanft, freundlich, mit einer klaren Botschaft: nicht schneller, sondern gleichmäßiger.

Das passt zu dir, wenn …

  • du warme Kleidung liebst, die es sonst nirgendwo gibt.
  • du gerne gleichmäßige, ruhige Bewegungen magst.
  • du Winterabende mit Handarbeit lieber magst als ohne.
  • du Wolle in schönen Farben schon beim Anschauen glücklich macht.
  • du weißt: aufziehen ist kein Rückschritt, sondern ein Neustart.

Kleine Tante-Ema-Momente

  • ·Du hast einen Restewollknäuel-Beutel. Und einen für „gute Wolle”. Und einen dritten für „wenn ich mal Zeit habe”.
  • ·Du hast schon einmal ein ganzes Wochenende gebraucht, um herauszufinden, in welcher Reihe du warst.

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