Buchbinden – Wenn du plötzlich Bücher machst, nicht nur liest.
Papier, Faden, ein bisschen Klebstoff, ein bisschen Pappe – und aus den einfachsten Zutaten wird ein Buch, das keiner sonst hat.
Nicht sicher, ob Buchbinden zu dir passt? Kreativfinder starten – 17 Fragen, deine Spur.
Buchbinden ist ein altes Handwerk, das sich überraschend leicht in ein kleines Zuhause bringen lässt. Du brauchst wenig: gutes Papier, feste Pappe, Buchbindergarn, eine Nadel, eine Ahle, etwas Klebstoff. Und Zeit.
Dann faltest du deine Bögen, stichst kleine Löcher hinein, ziehst den Faden durch – und plötzlich sind aus einzelnen Blättern Lagen geworden. Aus Lagen ein Buchblock. Aus einem Buchblock ein Buch.
Es gibt einfache Bindungen wie die Fadenheftung, die man an einem Abend schafft. Es gibt aufwendige japanische Bindungen mit sichtbaren Nähten. Es gibt ledergebundene Klassiker mit festem Rücken. Man kann klein anfangen und tief einsteigen.
Das Schönste am Buchbinden: du hältst am Ende ein Buch in der Hand, das leer ist. Und das genau deshalb so voller Möglichkeiten ist. Ein Skizzenbuch. Ein Junk Journal. Ein Rezeptbuch. Ein Buch für ein Kind. Ein Geschenk, das jemand nicht mehr weglegen wird.
Das passt zu dir, wenn …
- •du gerne mit den Händen arbeitest.
- •du dich am Handwerk selbst freust.
- •du gerne Werkzeuge in ihrer Reihe aufbewahrst.
- •du dir vorstellen kannst, selbst gebundene Bücher zu verschenken.
- •du Freude an präzisen kleinen Schritten hast.
Kleine Tante-Ema-Momente
- ·Du hast schon einmal eine ganze Nacht gefaltet und geheftet, damit ein Geschenk pünktlich fertig wird.
- ·Du erkennst in Buchhandlungen sofort, welche Bände sauber gebunden sind. Und welche nicht.
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