Einmachen – Wenn der Sommer im Keller wartet.
Marmelade, eingelegte Bohnen, Kirschen im Glas – Einmachen ist die schönste Art, Zeit aufzubewahren.
Nicht sicher, ob Einmachen & Einwecken zu dir passt? Kreativfinder starten – 17 Fragen, deine Spur.
Einmachen ist ein Hobby aus einer Zeit, in der man nicht jeden Tag einkaufen konnte. Und gerade deshalb ist es heute so besonders. Weil es einen Sommer, ein Herbstwochenende, einen guten Nachmittag in ein Glas füllt – aus dem du im Februar noch einmal essen kannst.
Man schneidet, man kocht, man rührt, man wiegt, man füllt heiß in Gläser, dreht sie zu, hört das leise „Plopp” beim Abkühlen und stellt sie in den Keller. Reihen von Gläsern, ordentlich beschriftet, mit Datum und Sorte. Manche Menschen malen kleine Etiketten. Manche kleben Bänder. Manche schreiben einen Reim dazu. Alles ist erlaubt.
Einmachen lehrt Vorratsdenken. Nicht nach Angst, sondern nach Fürsorge. Man wird zu jemandem, der weiß: falls ich mal keine Zeit habe – ich habe Marmelade. Falls die Nachbarin krank ist – ich habe was zum Verschenken. Falls Kinder Hunger haben – ich habe eingemachtes Kompott.
Das ist eines der wärmsten Gefühle überhaupt.
Das passt zu dir, wenn …
- •du gerne Vorräte anlegst.
- •du dich am Rhythmus der Jahreszeiten freust.
- •du auch gerne verschenkst, was du eingekocht hast.
- •du gerne beschriftest und ordnest.
- •du das Wort „Kirschzeit” mit einem Seufzer liest.
Kleine Tante-Ema-Momente
- ·Du hast im Keller Gläser, deren Etiketten du selbst nicht mehr richtig lesen kannst. Aber du weißt: die schmecken noch.
- ·Du hast einmal so viele Zwetschgen eingekocht, dass zwei Bekannte davon Weihnachtsgeschenke bekommen haben. Sie fanden es rührend.
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