Kräuterkunde – Wenn dir plötzlich Wegränder etwas sagen.
Melisse, Spitzwegerich, Gundermann, Schafgarbe – Kräuter sind kleine, ehrliche Helfer, wenn man sie einmal kennt.
Nicht sicher, ob Kräuterkunde zu dir passt? Kreativfinder starten – 17 Fragen, deine Spur.
Kräuterkunde ist ein Hobby, das dich auf einmal langsamer gehen lässt. Statt schnell durch den Wald oder am Feldrand entlang zu spazieren, bleibst du stehen. Was ist das eigentlich? Warum riecht das so? Ist das essbar, ist das heilkräftig, ist das nur schön?
Man lernt langsam. Erst zehn Pflanzen. Dann fünfzig. Dann kennt man plötzlich mehr Wildpflanzen, als man je gedacht hätte, und weiß, welche Küchenkräuter man selbst trocknen kann, welche man in Tinkturen ansetzen kann, welche man als Tee genießt.
Kräuterkunde macht bescheiden. Nicht jede Pflanze ist heilsam, nicht jede ist harmlos. Man lernt Bestimmen, man lernt Nachschlagen, man lernt Fragen. Und man lernt auch, wie viel Wissen unsere Großmütter selbstverständlich hatten – und wie schön es ist, sich davon wieder etwas zurückzuholen.
Und irgendwann trinkst du einen Tee aus Blättern, die drei Meter vor deiner Haustür wachsen. Das schmeckt nicht nur nach Kraut. Das schmeckt nach: ich bin hier zu Hause.
Das passt zu dir, wenn …
- •du gerne im Freien bist.
- •du dich für Namen und Zusammenhänge interessierst.
- •du sammelst und trocknest.
- •du dir gerne kleines Wissen aneignest.
- •du dich freust, wenn ein Wegrand plötzlich ein Vorratsschrank ist.
Kleine Tante-Ema-Momente
- ·Du hast an deiner Küchendecke Kräuterbündel hängen. Manche kannst du zuordnen. Manche riechen erst mal.
- ·Du hast schon einmal am Ackerrand einen Fremden angesprochen, weil der die gleiche Pflanze anschaute wie du. Es wurde ein schönes Gespräch.
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