Garteln – Wenn ein bisschen Erde dich freundlicher macht.
Ein Beet, ein Balkon, eine Fensterbank – Garteln geht überall dort, wo Erde und Licht sich treffen dürfen.
Nicht sicher, ob Garteln zu dir passt? Kreativfinder starten – 17 Fragen, deine Spur.
Garteln ist eines der geduldigsten Hobbys überhaupt. Nicht weil man langsam wäre – sondern weil die Pflanze das Tempo bestimmt. Du kannst pflanzen, gießen, düngen, ausschneiden – wachsen muss sie selbst.
Deshalb lernt man beim Garteln so schön viel über sich. Nicht alles gelingt gleich. Manche Pflanze mag deinen Standort nicht. Andere blühen, obwohl du kaum etwas tust. Und dazwischen liegt eine kleine Welt aus Beobachtung, Fürsorge und Freude, wenn ein Sämling seine ersten Blätter zeigt.
Es muss kein großer Garten sein. Ein Topf mit Kräutern auf der Fensterbank. Ein Balkonkasten mit Erdbeeren. Ein Hochbeet auf zwei Quadratmetern. Ein Bauerngartenbeet mit Zinnien und Ringelblumen. Alles zählt.
Und wenn du einmal eine Tomate ist, die aus deiner eigenen Erde kommt, weißt du: das schmeckt anders. Warmer, ehrlicher. Es ist deine Tomate.
Das passt zu dir, wenn …
- •du gerne draußen bist.
- •du dich an kleinen Wachstumsschritten freust.
- •du geduldig sein kannst, wenn du siehst, dass etwas wächst.
- •du auch mit Erde an den Händen glücklich bist.
- •du dich freust, wenn dein Balkon nach Kräutern riecht.
Kleine Tante-Ema-Momente
- ·Du hast schon einmal mehr Samentütchen bestellt, als du in drei Jahren aussäen kannst.
- ·Du hast morgens im Nachthemd nachgeschaut, ob deine erste Tomate rot geworden ist. Und beim ersten roten Punkt kurz gejubelt.
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